Willkommen im Heerlager

Lebendige Geschichte. Echte Gemeinschaft. Mittelalter nicht nur darstellen — erleben.

◆ Fang den Zwerg
Das Marktspiel der Fryheitswacht — Ringe, Zwerge, Aufgaben-Murmeln. Für alle Altersgruppen. Wer den Zwerg bezwingt, darf sich Wächter nennen.
◆ Zwergensammelbuch
Sammle Zwerge auf Märkten, schalte sie digital frei und baue dein eigenes Bestiarium auf. Offline & Online.
W
ir sind die Fryheitswacht — ein Zusammenschluss von Menschen, die das Mittelalter wirklich erleben wollen. Seit unserer Gründung widmen wir uns der lebendigen Geschichtsdarstellung: Zelte werden aufgebaut, Waffen erklärt, über offenem Feuer gekocht. Auf Märkten und in der Gemeinschaft schaffen wir Orte, an denen Vergangenheit greifbar wird.
Die Chronik
Die epische Geschichte der Wacht — von der Gründung bis heute. Mit Audioerzählung.
Das Heerlager
Schwarz & Gold — unser Zelt ist unser Zuhause auf Zeit.
Der Kodex
Sieben Tugenden — von uns gelebt, nicht nur beschworen.
◆ Der Weg in die Fryheitswacht
Als einzelner Wächter:
Wer zur Fryheitswacht treten will, der möge nicht allein fragen, was er findet, sondern erkennen, was er zu geben vermag. Denn ein jeder, der sich anschließt, trägt ein Stück der Wacht mit sich — im Wort, im Werk und im Auftreten unter den Menschen. So ist es an ihm selbst, seinen Platz zu erkennen und eine Darstellung zu wählen, die dem Geiste unserer Zeit, dem 14. Jahrhundert, gerecht wird. Wer mit ehrlichem Herzen kommt, wird gehört. Wer mit festem Willen bleibt, wird Teil des Weges.

Als Lager oder verbündete Schar:
Nicht alle, die an unserer Seite stehen, müssen Teil der Wacht sein — doch ein jeder Verbündete trägt Verantwortung für das, was nach außen sichtbar wird. Darum werden jene, die sich uns anschließen oder unter unserem Banner stehen wollen, mit wachem Auge betrachtet. Nicht aus Misstrauen, sondern aus Pflicht gegenüber dem, was wir bewahren. Denn die Fryheitswacht steht für Werte, die nicht leichtfertig getragen werden dürfen. Wer sie teilt und lebt, der wird seinen Platz finden. Wer sie nur führt, ohne sie zu tragen, wird nicht bestehen.

Im Spiel „Fang den Zwerg“:
Auch wer nur für eine Wegstunde bei uns verweilt, kann Teil der Wacht werden. Denn wer den Ring wirft und eine Murmel empfängt, der nimmt mehr mit sich als ein Spiel. Er trägt eine Aufgabe, einen Gedanken, ein kleines Stück Wahrheit hinaus in die Welt. Und so wird jeder, der spielt, für einen Moment zum Träger dessen, wofür die Fryheitswacht steht: Freude zu bringen, Hoffnung zu wecken und das Gute weiterzugeben — sei es im Kleinen oder im Großen.

Der Kodex der Fryheitswacht

Sieben Tugenden, überliefert und gelebt.

TrewueTreue & LoyalitätWir stehen füreinander ein — auf dem Markt und im Alltag.
StaeteAufrichtigkeitWas wir versprechen, das halten wir. Beständigkeit ist unser Fundament.
MäzeBescheidenheitStärke zeigt sich nicht im Prahlen, sondern im stillen Handeln.
MinneVerehrungRespekt und Wertschätzung — für jeden in der Gemeinschaft.
Hoher MuotEdle GesinnungWir handeln mit Würde — auch wenn es niemand sieht.
ÄreAnsehen & WürdeUnser Ruf ist das, was wir täglich neu verdienen.
Hilfe in GefahrBeistand in der NotWer zur Wacht gehört, steht niemals allein.
Der Kodex ist kein Gesetz, das man fürchtet — er ist ein Versprechen, das man liebt.
— Überlieferung der Fryheitswacht

Die Chronik der Fryheitswacht

Vier Kapitel einer Geschichte, die noch nicht zu Ende geschrieben ist.

Audioerzählung — Die Chronik der Wacht
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Fryheitswacht · Chronik
I. Die Herkunft
II. Die Spaltung
III. Neuformierung
IV. Die Wacht heute
I

Die Herkunft

Die frühen Jahre

S
ehet dieses Zelt, so gelb und gestreift wie der Ginster in der Grafschaft Hoya. Dort, im Lande zwischen den weiten Weserwiesen und dem dunklen Bruch, wurde ich in den Staub der Welt gesetzt. Mein Blut ist verwurzelt im Erbe der Grafen mit der Bärenklaue im Wappen – stolze Herren, die zwischen den Mächtigen bestanden. In den Gassen von Hoya lernte ich früh: Ein Mann ist nur so viel wert wie sein Stand. Doch während ich die Wälle und Wälder bewachte, sah ich, dass der Hunger keinen Unterschied macht zwischen Seide und Sackleinen. Ich verließ das alte und den Dienst an den Großen, um ein freier Wächter zu werden. Mein Zelt ist nun mein Heim, und die weite Welt meine Grafschaft. Ich trage das Gelb meiner Heimat als Zeichen, dass auch aus einfachem Sandgold etwas Echtes entstehen kann.

Die ersten Märkte waren schlicht. Ein Zelt, wenig Ausrüstung, viel Begeisterung. Doch was damals gepflanzt wurde, trieb tiefe Wurzeln.
Am Anfang stand nicht das Schwert, sondern das Wort. Das Versprechen.
— Patricius zu Hoya
II

Die Spaltung

Die Zeit der Prüfung

J
ede Gemeinschaft wird geprüft. Die Fryheitswacht war keine Ausnahme. Wege trennten sich — nicht aus Feindschaft, sondern weil Menschen verschiedene Pfade gehen müssen. Aus einem Lager wurden zwei: die Fryheitswacht und die befreundeten Reisenden. Es war eine schmerzliche, aber notwendige Zeit. Eine Zeit die viel Seelischen Wandel aber auch neues Wissen brachte für Patricius.

Einst zog ich mit einer großen Schar, der Fryheitswacht. Doch der Wind der Welt ist unstet; manche fanden ein Heim, andere die Gier. Heute ist mein gelbes Zelt ein Ankerplatz. Manche nennen mich arm, manche nennen mich so manches böses Wort. Doch meine Seele ist befreit. Treue Seelen stehen fest an meiner Seite, nicht abgeschreckt von Härte und Wandel der Zeiten – auch wenn das Schicksal sie oft auf andere Pfade zwingt, kehren sie doch immer zum Banner der Wacht zurück.Und hört wohl: Mein Feuer brennt für jeden Wanderer, der das Herz am rechten Fleck trägt. Mal bin ich allein, mal sind wir viele – denn die Fryheitswacht ist kein fester Kerker aus Mauern, sondern ein Bund auf Zeit. Wer für die Kinder und die Wahrheit streitet, ist mein Bruder oder meine Schwester, solange seine Füße neben den meinen wandern. Das Zelt mag alt sein, doch seine Seile halten auch jene, die nur eine Wegstunde bei mir bleiben.
Wer sich trennt, muss nicht zum Feind werden. Manchmal ist Abstand auch eine Form von Treue.
— Überlieferung der Wacht
III

Die Neuformierung

2025 — Der Neubeginn

I
m Jahre des Herrn 2025, da ein Abschnitt zu Ende ging, nahm Patricius zu Hoya die Zeichen der Zeit an und wandelte sie in Weisheit. Er ordnete das Lager mit ruhiger Hand, setzte Maß und Grenze, und errichtete eine Wacht, die nicht laut ruft, doch alles sieht, was gesehen werden muss. So wurde die Fryheitswacht nicht erschüttert, sondern gefestigt. Was manch einer für ein Ende hielt, erwies sich als Läuterung – und aus ihr erhob sich ein neuer Anfang: klarer im Geiste, fester im Bund und standhaft im Wirken. Und siehe: Nicht jedes Wort, das gesprochen wird, verlangt eine Antwort. Nicht jede List, die gesponnen wird, bedarf des offenen Widerstands. Denn wie der Wind sich selbst verrät im Rascheln der Blätter, so offenbart sich auch das falsche Wort durch sein eigenes Gewicht. Darum blieb die Wacht still, wo andere laut wurden, und ließ jene ziehen, die meinten, im Verborgenen zu wirken. Denn wer im Schatten baut, vergisst oft, dass auch dort ein Licht fallen kann. Die Fryheitswacht aber hält ihre Ordnung nicht durch Lärm, sondern durch Bestand. Was unrein ist, trägt den Keim seines eigenen Falls in sich – und läuft, ohne es zu wissen, wider die Mauern, die es selbst errichtet hat. So zog Patricius seinen Weg, bisweilen allein in sichtbarer Gestalt, doch niemals ohne Wirken. Denn die Wacht lebt nicht allein im Antlitz eines Mannes, sondern im Geiste dessen, wofür sie steht. Und sollte einst nur noch einer stehen, so wird dennoch das Feuer nicht verlöschen. Denn es ist nicht an Zahl gebunden, sondern an Wahrheit, und diese trägt sich fort, auch wenn sie leise spricht. So wurden die Werke geprüft und für beständig befunden. Man zog über Märkte und durch Lande, brachte Freude, wo sie fehlte, und Hoffnung, wo sie verloren schien. Viele kamen, viele gingen – wie es der Lauf der Welt bestimmt. Doch im Kern blieb die Fryheitswacht unerschüttert, gegründet auf das, was weder Wort noch Zweifel zu brechen vermag.

Neue Wege brachten neue Gefährten, und manch altes Band wurde in der Prüfung erneuert. Denn was in Wahrheit gewachsen ist, bleibt bestehen – auch wenn es zeitweise aus dem Blick gerät. So fügt sich das Werk weiter, nicht durch Hast, sondern durch Beständigkeit. Und wer mit reinem Herzen kommt, der findet seinen Platz – sei es für eine Wegstunde oder für viele Jahre.
Aus Asche wächst das Stärkste. Der Glaube dient als Beweis.
— Patricius zu Hoya, 2025
IV

Die Wacht heute

2025 / 2026 — Gegenwart

D
ie Fryheitswacht steht gefestigt in dieser Zeit. Nicht durch bloße Größe, sondern durch das, was Bestand hat. Das Lager ward geordnet, der Kodex nicht nur gesprochen, sondern gelebt, und die Gemeinschaft wuchs im Geiste zusammen. Auf Märkten in Norddeutschland und darüber hinaus weht das schwarz-gelbe Banner nicht als lautes Zeichen, sondern als stilles Versprechen: für Ehrlichkeit, für Handwerk und für eine Geschichte, die nicht gespielt, sondern getragen wird.

Doch mehr noch als das äußere Bild ist es das Wirken im Inneren, das die Wacht trägt. Denn ihr Streben ist es, nicht allein zu bestehen, sondern zu geben — Hoffnung, wo sie rar geworden ist, und Freude, wo sie oft im Lärm der Welt verloren geht. So wurde auch das Spiel zu einem Teil dieses Weges:

Das Spiel „Fang den Zwerg“

Ihr fragt, warum ein gestandener Kriegsknecht die Kleinen nach Zwergen werfen lässt? Schaut sie euch an, die Kinder: In ihren Augen brennt noch das Licht, das uns Alten oft schon erloschen ist.

Im Spiel ist der Zwerg das, was uns im Wege steht – der Hochmut, die kleine Lüge, die Tücke des Alltags. Wer lernt, mit ruhiger Hand und festem Auge den Ring zu führen, der lernt mehr als nur ein Spiel. Er lernt, dass man das Schicksal selbst in die Hand nehmen muss, statt nur darauf zu warten.

Die Murmel, die ich reiche, ist kein gewöhnlicher Stein. Es ist ein Bruchstück der Wahrheit. Sie ist rund und glatt, wie das Leben sein sollte, wenn wir einander mit Respekt begegnen. Wenn ein Kind die Murmel fest umschließt, soll es spüren: Du hast die Macht, etwas zu bewegen. Und ihr Erwachsenen? Ihr seht nur Figuren. Schaut genauer hin! Wir alle werfen Ringe im Nebel – doch nur wer das Ziel mit dem Herzen sieht, wird treffen.

Und so ist es nicht allein ein Spiel, sondern ein Spiegel dessen, was die Wacht trägt. Kinder finden darin Freude und Mut, Erwachsene erinnern sich an das, was oft verloren ging. Das Zwergensammelbuch wächst, die Chronik wird fortgeschrieben, und mit jedem Markt, mit jedem Besucher fügt sich ein weiteres Stück zu dem, was über das Sichtbare hinaus Bestand hat. Und wer heute das Lager betritt, der mag es nicht sogleich benennen — doch er spürt, dass hier etwas gewachsen ist, das nicht leicht vergeht.
Wir schreiben die Geschichte für die Zeiten von morgen und damals.
— Fryheitswacht, 2026

Marktspiel der Wacht

Fang den Zwerg

D
as Spiel „Fang den Zwerg“ ist mehr als ein Zeitvertreib unter Reisenden. Es ist ein Brauch der Fryheitswacht, gewachsen aus Erfahrung und weitergegeben von Markt zu Markt. Wer den Ring erhebt und wirft, prüft nicht allein seine Hand, sondern auch sein Auge und das Maß seines Herzens. Denn nicht jeder Wurf verlangt nach Kraft — manch einer nach Ruhe. Trifft der Ring sein Ziel, so wird dem Werfenden eine Murmel gereicht. Und was wie ein schlichtes Spiel erscheint, trägt doch seinen Sinn: Denn jede Murmel steht für eine Aufgabe, eine kleine Prüfung auf dem eigenen Weg. So lernen die Jungen mit Freude, und die Alten erinnern sich. Denn der Zwerg, den es zu treffen gilt, ist nicht immer aus Holz geschnitzt — bisweilen steht er unsichtbar im Wege, im Zweifel, im Hochmut oder im falschen Wort. Darum gilt: Wer wirft, der möge sehen. Und wer trifft, der möge verstehen.
Ringe werfen
Murmeln des Schicksals
Für Jung und Alt
Ruhige Hand & klares Auge
Brauch der Wacht
Nicht der Wurf allein entscheidet, sondern das, was ihn führt.
— Überlieferung der Fryheitswacht
📖

Das Zwergensammelbuch

der Fryheitswacht · Heerlager

Sammle · Entdecke · Bewahre

Das Bestiarium

Zwerg freischalten

Das Offline-Heft

Alle bekannten Zwerge der Fryheitswacht — entdecke und sammle sie auf Märkten. Wir arbeiten an dieser Funktion.
🧙
Bummelbold
⚒️
Finkenfaust
🔍
Silbernase
Unbekannt
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Unbekannt
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Unbekannt
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Unbekannt
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Unbekannt
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Gesperrte Zwerge werden auf Märkten durch QR-Code oder Code-Eingabe freigeschaltet.
Zwerg per Code freischalten
Du hast auf einem Markt einen QR-Code gescannt oder einen Code erhalten? Gib ihn hier ein, um deinen Zwerg freizuschalten und ins Bestiarium aufzunehmen.
Wie funktioniert es?
1. Spiele Fang den Zwerg auf einem unserer Märkte.
2. Erhalte bei Erfolg einen Code oder scanne den QR-Code am Stand.
3. Gib den Code hier ein und schalte deinen Zwerg frei.
4. Sammle alle Zwerge und vervollständige dein Bestiarium.
📕

Sammelbuch

Das gedruckte Zwergensammelbuch

Das echte, anfassbare Sammelbuch — für alle, die nicht nur digital sammeln wollen. Mit Stempelfeldern für jeden Zwerg, der auf einem Markt getroffen wurde. Seiten für Notizen, Zeichnungen und eigene Abenteuer.

Erhältlich bei

Direkt an unserem Stand auf Märkten und Veranstaltungen der Fryheitswacht.

Was ist drin?

Alle Zwerge des Bestiariums, Stempelfelder, QR-Codes für die digitale Freischaltung, Geschichten.
Aktivitäten & Darstellungen

Was euch auf unseren Märkten und Lagern erwartet.

Waffen & Rüstung
Historische Waffen zum Anfassen — erklärt, demonstriert, sicher gehandhabt. Von der Lanze bis zum Gambeson. Der Armbrust bis zur Keule.
Mittelalterliche Küche
Feuer, Rauch, echter Duft. Wir kochen über offenem Feuer — nach alten Rezepten, mit moderner Sorgfalt.
Das Heerlager
Unser schwarz-gelbes Zelt ist mehr als Kulisse. Herzstück des Lagers — Schlaf- und Gemeinschaftsort zugleich.
Verbündete
Sigurd Woelfe und andere Lager reisen mit uns oder treffen uns auf den Märkten.
Das Wappen

Schwarz und Gold — Beständigkeit und Ehre.

Heraldische Beschreibung
Geviert in Sable (Schwarz) und Or (Gold) — links drei goldene Sterne als Zeugen von Beständigkeit. In der Mitte der Bergfried zu Hoya, Fundament der Gemeinschaft. Rechts das aufrechte Schwert der Wacht. Bedeckt von einem geschlossenen Helm, flankiert von Akanthusranken.
Schwarz — Sable
Beständigkeit, Würde, Ernsthaftigkeit.
Gold — Or
Ehre, Stärke, edle Gesinnung.
Der Turm
Schutz, Heimat, Stärke in der Gemeinschaft.